Wolfram Hörmeyer

Wolfram Hörmeyer (Foto: © 2017 Wolfgang Weßling)
Wolfram Hörmeyer (Foto: © 2017 Wolfgang Weßling)

Wolfram Hörmeyer
* 1950 in Osnabrück
lebt und arbeitet in Nordhorn
Email: wolframhoermeyer@ewetel.net

 

Es war im Jahr 1965, als im SWF die Sendung „Talentschuppen“ lief, der Vorläufer der heutigen Casting-Shows für Musiker. Teilnehmer waren unter anderem der Grafschafter Wolfram Hörmeyer und seine Schwester mit einem selbst komponierten Lied. Schon ein Jahr zuvor, im Alter von 14 Jahren, hatte der aus einem musikalischen Elternhaus (Vater und Mutter waren Opernsänger) kommende Nachwuchsmusiker in Bad Bentheim mit den „Pushing Fellows“ seine erste Schülerband gegründet, danach in Schüttorf „The Migs“. Musikalisch prägend waren die großen Bands der damaligen Zeit wie die Beatles, die Kinks, Jethro Tull, Procol Harum, die Small Faces und die Bee Gees. Während des Studiums in den 1970er Jahren in Hannover kamen andere Einflüsse dazu. Dort war Wolfram Hörmeyer an der Gründung des Folkclubs Hannover beteiligt. Daneben komponierte er eigene Stücke und nahm sie im Homerecording-Verfahren auf. Nach dem Abschluss der Studiums begab er sich auf eine zweijährige Weltreise, die ihn unter anderem nach Australien und in die USA führte. Dort verdiente er sein Geld als Straßenmusiker und trat in verschiedenen Bars und Clubs auf, sogar in New York.

Direkt nach der Rückkehr nach Deutschland war Wolfram Hörmeyer an der Gründung mehrerer Bands wie „Stoff“, „Lola Top“ und „G-Sox“ beteiligt. Dort spielte er mit damals in der Grafschafter Musik-Szene bekannten Leuten wie Mike und Andy Hermann, Bernd Wilmink, Peter Strelow und Siggi Vogt zusammen. Die mit diesen Bands gespielte Musik orientierte sich an den Trends,die Ende der 1970er und Anfang dert 1980er Jahre dazu kamen: Jazzrock, Neue Deutsche Welle, Punk und vor allem komplexere und von mehr Harmonien geprägte Rockstücke. Aktuelles Projekt von Wolfram Hörmeyer ist „Bonelli & The Silversox Laundry“, das auf Youtube zu sehen ist.

Wolfram Hörmeyer hat aber noch weitere kreative Talente. So ist er seit 2003 als Schauspieler bei vielen Produktionen der Theaterwerkstatt Nordhorn beteiligt, betätigt sich als Maler und Bildhauer und hat in diesem Jahr den spannenden und lesenswerten Fantasy-Thriller „Der Bonelliadler“ im Eigenverlag herausgebracht.

(Text: Andreas Meistermann)