Daniel Niers

Daniel Niers (Foto: © 2020 Wolfgang Weßling)

Daniel Niers
*1978 in Nordhorn
lebt und arbeitet in Nordhorn
Mehr zu ihm: https://www.facebook.com/schauspiel.dinner/

Eigentlich hat alles mit einem Motorrad angefangen. Ein Freund hatte den 1978 in Nordhorn geborenen und seinerzeit in Twist-Neuringe lebenden Daniel Niers gefragt, ob dieser bereit wäre, sein Motorrad für eine Produktion der Freilichtbühne Meppen zur Verfügung zu stellen. Im Laufe des Gesprächs äußerte Daniel, der schon immer mal etwas Kreatives machen wollte, den Wunsch, sich auch als Darsteller bei der Freilichtbühne zu beteiligen. Und so kam es. Sowohl im Ensemble als auch mit Rollen machte er bei den Musical-Aufführungen „Rocky Horror Picture Show“, „West Side Story“, „Footlose“ und „Jesus Christ Superstar“ mit.

Darüber hinaus konnte er sich mit seinen handwerklichen Fähigkeiten einbringen, unter anderem in den Bereichen Licht- und Tontechnik sowie Bühnenauf- und Bühnenabbau. 2009 stellte er gemeinsam mit Freunden in Eigenregie ein Kleinkunstfestival, bestehend aus Musik und Schauspiel, in Meppen auf die Beine.

Berufsbedingt gab es dann eine längere kreative Pause, die 2016 mit dem Umzug nach Nordhorn und der Beteiligung an der Produktion „Außer Kontrolle“, einer Komödie von Ray Cooney, endete. Bei der Theaterwerkstatt Nordhorn brachte er sich als Darsteller, Mitglied des Vorstandes und technischer Leiter ein. Es folgten „Harald & Maude“ nach dem gleichnamigen Kultfilm von Hal Ashby und das Krimi-Dinner „Lydia L“, das an mehreren Orten mit großem Erfolg aufgeführt wurde.

Nach der Trennung von der Theaterwerkstatt entwickelte er gemeinsam mit Eva-Maria Götting weitere Projekte. Sie schrieben zusammen das Krimi-Dinner-Stück „Eleanor Rose – Die schwarze Witwe“, das ebenfalls mit großem Erfolg an mehreren Orten aufgeführt wurde, bis Corona dem Bühnenbetrieb zunächst ein Ende setzte. Davon ließen sich die beiden aber nicht entmutigen und nutzten die Zwangspause für neue kreative Ideen und Formate. Schon fertig geschrieben ist die mit plattdeutschen Elementen angereichtere Komödie „Ausgerechnet Shakespeare“. Ebenfalls fertig ist das neue Format „Sktech OP“, eine Mischung aus Stand up-Comedy und Musik mit vielen Grafschafter Musikern und Darstellern, das jedes Jahr mit wechselnder Besetzung aufgeführt wird. Damit nicht genug, ,sind mit dem Silvester-Klassiker „Dinner for one“, dem Dinner-Krimi „Hitchcock a la´carte“ und der Slsapstick-Komödie „Nosferatus Geburtstag“ weitere Produktionen in Planung.

(Text: Andreas Meistermann)