Arnold Voet

Arnold Voet (Foto: © 2019 Wolfgang Weßling)

Arnold Voet
*1951 in Uelsen
lebt und arbeitet in Uelsen
Website: www.nature-artworks.com

Angefangen hat der künstlerische Werdegang von Arnold Voet mit Filzstiften. Zunächst ohne weiteren Ehrgeiz, eigentlich nur aus Spaß am Ausprobieren. Doch als seine Frau Gerda die Zeichnungen zu Gesicht bekam, erkannte sie das Talent ihres Mannes. Sie schenkte ihm zu Weihnachten Malutensilien und ein Buch mit dem Titel „Einführung in die Aquarellmalerei“.  Das weckte den Ehrgeiz von Arnold Voet.

Trotz der anstrengenden und verantwortungsvollen Arbeit als Verkaufsleiter bei der damaligen Weltfirma Nino belegte er Kurse (Freihandzeichnen und Farblehre) bei der Volkshochschule. Der damalige Dozent Wolf Wrisch begleitete mit kritischem Blick die künstlerische Entwicklung von Arnold Voet, der sich die Landschaft zum Thema gemacht hatte. Einen großen Einfluss übten dabei die Maler des Impressionismus aus. Doch die Malweise von Arnold Voet ist eine andere. Sie orientiert sich mehr am Realismus und ist auch im Detail äußerst genau.

Bei den Landschaftsbildern des Uelsener Malers, in denen er zumeist regionale Motive auf die Leinwand bannt, sind zwei Dinge von großer Wichtigkeit: der Bildaufbau und das Einfangen der Lichtstimmung. Prägend hierbei war der Kontakt zu dem niederländischen Maler Janhendrik Dolsma, dessen Bilder er zufällig bei einer Ausstellung in Ommen sah. Janhendrik Dolsma  ist vom Meer, den Stränden und Dünen fasziniert. Vor allem die Nordseeküste der Niederlande mit ihren breiten Stränden und ihren besonderen silbrigen Lichtern begeistert ihn immer wieder. Er bewegt sich dabei auf den Spuren der Den Haager Schule, die von 1870 bis 1920 die niederländische Kunst bestimmte.

Inzwischen sind die Werke von Arnold Voet schon in einigen Ausstellungen zu sehen gewesen, unter anderem in Hulshorst, Lattrop und Itterbeck. Mit großem Erfolg präsentierte er sich auch beim Kunstmarkt in Ootmarsum. Darüber hinaus hat er sich organisatorisch an einem Jongkind-Malwettbewerb zur Erinnerung an den 200. Geburtstag des niederländischen Impressionisten beteiligt.

(Text: Andreas Meistermann)