Alexander Rosenhof

Alexander Rosenhof (Foto: © 2019 Wolfgang Weßling)

Alexander Rosenhof
* 1982 in Omsk (Sibirien)
lebt und arbeitet in Nordhorn
Website: www.alexrosenhof.de

Zu den besten Rock- und Blues-Gitarristen der Region gehört ohne Zweifel der in Omsk geborene und seit 1996 in Nordhorn lebende Alexander Rosenhof. Ersten Kontakt mit Musik hatte er zu Hause, da sein Vater hobbymäßig Gitarre spielte. Nach dem Umzug von Omsk nach Nordhorn beschäftigte sich Alexander Rosenhof mit den Instrumenten Geige und Klavier, bevor er herausfand, dass seine Leidenschaft die Gitarre sein würde. Zunächst begann er als Autodidakt. Musikalisch beeinflusst wurde Alexander Rosenhof zunächst durch Klassik, Jazz und Metal.

Um seine Musik-Kenntnisse auf eine professionellere Ebene zu erweitern, absolvierte er ein Musikstudium an der Popakademie in Enschede mit dem Hauptfach E-Gitarre. Das Studium schloss er 2007 als Jahrgangsbester ab. Die ersten Bands, in denen er spielte, hießen „Picture oft he moon“ und „Sphere of souls“. Sie spielten Progressiv-Metal.

Die Leidenschaft für den Blues entstand über Kontakte zu Grafschafter Musikern wie Mathias Spangenberg, „Pappen“ Meyer, Maik Bosch (+) und Wilfried Pötter. Zu Inspirationsquellen im Bereich Blues wurden Musiker wie Stevie Ray Vaughn, Robert Johnson, Muddy Waters. Als Gitarristen beeinflussten ihn Jimi Hendrix, Joe Satriani, Steve Vai und John Petrucci.

Einen Namen in der Grafschafter Musikszene machte sich Alexander Rosenhof als Gründungsmitglied der Gruppe „Bluespam“, die 2019 mit einem begeisternden Konzert in der Kornmühle ihr 10-jähriges Bestehen feierte. Weitere musikalische Aktivitäten erfolgten als Begleitmusiker für die Singer/Songwriter Michael Witte und Andy Jones. Darüber hinaus ist er als Musikdozent an der Musikakademie Obergrafschaft tätig.

Als neuestes Projekt von Alexander Rosenhof ist 2019 das Soloalbum „Flow“ erschienen, mit dem er sich auf neuen musikalischen Spuren bewegt. Elektronische und natürliche Klänge werden gemischt, die Stimme verfremdet. Das ganze Album zeichnet sich durch sphärische Sounds aus, die von hardrockartigen Gitarrenriffs durchbrochen werden. Einflüsse von Gruppen und Musikern wie Ableton Live, Pink Floyd, Steve Vai und Steven Wilson sind herauszuhören, aber ohne, dass es wie nachgespielt wirkt. Die Bandbreite der musikalischen Richtungen erstreckt sich von Progressiv-Rock über Blues und Latin bis hin zu Metal.

(Text: Andreas Meistermann)